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Die Ära der Gebrüder Blank

Um diese Zeit taten sich zwei Ostener Jungen sportlich besonders hervor, die Brüder Addi und Heini Blank. 

Vater Heinrich Blank gehörte um die Jahrhundertwende zu den Besten Turnern des Vereins. Die Leistungen im 100-Meter-, 200-Meter- und 400-Meter-Lauf, in den Jahren 1923 bis 1930 von A. Blank auf dem Dobrockbergfest gelaufen, sind lange im Bezirk nicht unterboten worden. (100 Meter in 11,2 Sekunden). 

In unserem damaligen sechsten Turnkreis der DT Hannover-Braunschweig standen diese Leistungen unerreicht da. Sie kamen den Höchstleistungen der Deutschen Turnerschaft sehr nahe. Die heutige Jugend wird die Großartigkeit dieser Leistungen erst dann voll ermessen können, wenn sie weiß, unter welchen primitiven Voraussetzungen diese Zeiten herausgelaufen wurden. 

Gestartet wurde auf der Weide vor der Rennbahntribüne oder auf einem Schlackenweg, ohne Nagelschuhe, ohne Lauftraining, ein Tiefstart war damals unbekannt. Dabei nahm Blank am ermüdenden Drei- oder Fünfkampf und an der Schwedenstaffel teil. In der Meisterklasse errang Blank mehrere erste und zweite Siege. 

Der jüngere Bruder Heini, im Krieg in Rußland gefallen, wurde wiederholt erster Sieger der Jugendturner. 1923 wurde A. Blank vom Reichspräsidenten von Hindenburg eine Plakette für hervorragende sportliche Leistungen überreicht.

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